Diablo 4 Season 15: Start-Datum, PTR & alle Neuerungen
Seelenscherben, neue Uniques, Mythic-Crafting, Reinkarnation und alle Klassenänderungen aus dem PTR 3.2.0.
Diablo 4 Season 15 wird voraussichtlich am 15. September 2026 starten. Offiziell bestätigt hat Blizzard dieses Datum noch nicht – sicher sind bislang vor allem die Inhalte aus dem PTR zu Patch 3.2.0: Seelenscherben, neue Uniques, gezielteres Mythic-Crafting, Reinkarnation und große Balanceänderungen für alle acht Klassen. Den Namen, das vollständige Season-Thema und einen Teil der saisonalen Inhalte will Blizzard erst auf der BlizzCon enthüllen.
Diablo 4 Season 15 – das Wichtigste in Kürze
- Start: Der 15. September 2026 gilt als voraussichtlicher Termin, ist aber noch nicht offiziell bestätigt. Auch eine genaue Uhrzeit fehlt.
- Enthüllung: Blizzard hält bewusst Inhalte zurück und will auf der BlizzCon am 12. und 13. September 2026 mehr über Season 15 verraten.
- Season-Mechanik: Acht Seelenscherben wurden auf dem PTR getestet. Sie werden in Schmuck gesockelt und verbinden starke Boni mit spürbaren Nachteilen.
- Neue Aktivitäten: Herausforderungs-Dungeons und seltene Überland-Hinterhalte gehörten zum Test. Die finalen Inhalte der Herausforderungs-Dungeons sollen in Season 15 anders aussehen.
- Items: Zehn bekannte Uniques aus früheren Diablo-Spielen kehren dauerhaft zurück. Neun davon waren auf dem PTR testbar; Messerschmidts Räuber folgt laut Blizzard erst mit Season 15.
- Mythics: Ein teures Würfelrezept soll einen vorhandenen Gegenstand ohne Zufall in seine mythische Version aufwerten und dabei Affixe, Härtung und Vollendung erhalten.
- Komfort: Mit der Reinkarnation kann ein Ewiger Charakter auf Stufe 1 in die neue Season wechseln. Die Horadrische Post liefert Nachrichten und Belohnungen direkt an den Account.
- Klassen: Alle acht Klassen erhalten Anpassungen. Besonders groß fallen die PTR-Änderungen bei Barbar, Druide, Totenbeschwörer, Paladin, Zauberer und Hexenmeister aus.
- Noch offen: Finale Patchnotes, Season-Reise, Belohnungen, Reliquiar, Season-Rang, genaue Laufzeit und mögliche Änderungen nach dem PTR fehlen noch.
Wann startet Diablo 4 Season 15?
Der derzeit wahrscheinlichste Termin ist Dienstag, der 15. September 2026. Er lässt sich aus dem laufenden Season-Timer ableiten und wird auch von mehreren Community-Trackern genannt. Eine offizielle Blizzard-Ankündigung für Datum oder Uhrzeit gibt es zum aktuellen Stand jedoch nicht.
- Start-Datum: 15. September 2026 erwartet, aber noch nicht offiziell bestätigt.
- Uhrzeit: Noch offen. Bei Blizzards üblichem US-Reset wären 19:00 Uhr MESZ plausibel.
- Ende der Season: Noch nicht bekannt.
- Vollständige Enthüllung: Weitere Informationen sind für die BlizzCon am 12. und 13. September angekündigt.
Der zeitliche Abstand ist ungewöhnlich knapp: Die BlizzCon endet voraussichtlich nur zwei Tage vor dem erwarteten Season-Start. In unserer Übersicht zum Diablo-Programm der BlizzCon 2026 findet ihr die deutschen Uhrzeiten der angekündigten Panels. Deren konkrete Inhalte hat Blizzard noch nicht vorab genannt.
Was ist neu in Season 15?
Blizzard bezeichnete den PTR 3.2.0 ausdrücklich als Vorschau auf die nächste Season. Gleichzeitig warnte das Team davor, aus diesem Test bereits das vollständige Season-Konzept abzuleiten: Bestimmte Inhalte wurden für die BlizzCon zurückgehalten.
Offiziell gezeigt wurden bisher:
- acht saisonale Seelenscherben,
- Herausforderungs-Dungeons,
- seltene Überland-Hinterhalte,
- zehn historische Uniques,
- Änderungen am Crafting mythischer Gegenstände,
- mythische und neue einzigartige Zauber für Talismane,
- die Charakter-Reinkarnation,
- die Horadrische Post,
- umfangreiche Klassen-, Paragon- und Balanceänderungen.
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So funktioniert die Season-15-Mechanik
Seelenscherben kommen in euren Schmuck

Die Seelenscherben sind bislang der einzige ausdrücklich als saisonal bezeichnete Gegenstandstyp. Sie werden in Schmuck gesockelt, verleihen elementare oder physische Widerstände und besitzen fünf Seltenheitsstufen: gewöhnlich, magisch, selten, legendär und einzigartig. Aufwerten lassen sie sich im Horadrimwürfel.
Jede Scherbe bietet einen starken Vorteil, verlangt aber einen Preis. Dadurch greifen die Gegenstände tiefer in den Build ein als ein normaler Edelstein:
- Splitter der Qual: mehr kritische Trefferchance und Angriffsgeschwindigkeit, dafür höhere Ressourcenkosten.
- Splitter der Sünde: mehr maximales Leben, dafür weniger maximale Primärressource.
- Splitter der Lügen: mehr Gold, Handwerksmaterialien und Bonuserfahrung, dafür dauerhaft geschwächt und verwundbar.
- Splitter des Schwarzen Seelensteins: getötete Gegner liefern stapelbaren Schaden, erhöhen dabei aber auch den erlittenen Schaden.
- Splitter des Schmerzes: mehr Schadensreduktion, dafür weniger Bewegungsgeschwindigkeit.
- Splitter der Mutter: Ihr seid ungehindert und macht berührte Gegner verwundbar, werdet nach einer bestimmten Zahl an Berührungen jedoch selbst betäubt.
- Splitter des Höllenfeuers: hoher multiplikativer Schaden, dafür verliert ihr eure kritische Trefferchance.
- Splitter der Verdammnis: Elitekills erhöhen vorübergehend die Monsterstärke.
Herausforderungs-Dungeons testen vor allem ein Grundsystem
Portale zu Herausforderungs-Dungeons können im Überland erscheinen. Dahinter wartet ein Bosskampf. Auf Qual-Schwierigkeiten lässt sich die Herausforderung um bis zu drei Qualstufen über dem aktuell gewählten Schwierigkeitsgrad anheben; dafür fallen die Belohnungen besser aus.
Wichtig ist Blizzards Einschränkung: Die PTR-Kämpfe dienten nur dazu, das zugrunde liegende System zu testen. Season 15 soll in diesen Dungeons andere Inhalte bieten. Namen, Gegner, Bosse und konkrete Belohnungen der finalen Fassung sind daher noch nicht bekannt.
Überland-Hinterhalte machen die offene Welt gefährlicher
Bei seltenen Überland-Hinterhalten nimmt ein besonders starker Dämon die Verfolgung auf. Nach der Warnung bleiben 30 Sekunden, um zu fliehen oder sich auf den Kampf einzulassen. Blizzard beschreibt diese Begegnungen ausdrücklich als sehr schwierig und auf starke Charaktere ausgelegt.
Ob die Hinterhalte Teil einer größeren Season-Mechanik sind oder als dauerhaftes Weltereignis erscheinen, geht aus der bisherigen Ankündigung nicht eindeutig hervor.
Neue Inhalte, Items und Belohnungen
Zehn historische Uniques kehren zurück

Die neuen alten Gegenstände stammen aus Diablo, Diablo 2 und Diablo 3. Blizzard hat ihre Kräfte an das aktuelle Itemsystem angepasst. Sie sind dauerhafte Ergänzungen und sollen in allen Versionen von Diablo 4 verfügbar sein.
Für alle Klassen:
- Leorics Krone
- Armschienen des Erzfeinds
- Ring des königlichen Prunks
- Stein von Jordan
- Krümelchens Bluse, eine Brustschutz-Version von Krümelchens Halskette
- Ariocs Nadel
- Henris ewige Jagd
- In-Geom
- Der Schmelzofen
- Messerschmidts Räuber
Mythic-Crafting wird gezielter
Das wichtigste neue Rezept im Horadrimwürfel wertet einen vorhandenen Gegenstand direkt zu seiner mythischen Variante auf. Dabei sollen Affixe, Härtung und Vollendung eins zu eins erhalten bleiben. Wer beispielsweise bereits eine nahezu perfekte Unique-Basis besitzt, muss beim Upgrade nicht erneut auf passende Werte hoffen.
Auf dem PTR galten dabei zwei Einschränkungen:
- Nicht veränderbare oder bereits transfigurierte Gegenstände konnten nicht aufgewertet werden.
- Das Würfelrezept versah das Ergebnis mit der Markierung „Hergestellt“. Davon durfte nur ein Gegenstand gleichzeitig ausgerüstet werden.
Die Regel mit nur einem direkt aufgewerteten Mythic war Teil des PTR. Ob Kosten, Einschränkungen und Rezeptdetails unverändert live gehen, ist noch nicht bestätigt.
Normale Unique-Versionen bisheriger Mythics
Alle bisherigen sagenhaften Mythics sollen zusätzlich als normale Uniques erhältlich werden. Ihre buildprägenden Effekte werden damit früher zugänglich, während die Mythic-Version weiterhin die stärkere Endgame-Ausführung bleibt. Das reduziert die Zeit, in der ein Build nur mit einer schwächeren Übergangslösung funktioniert.
Neue einzigartige und mythische Zauber
Das Talisman-System aus Lord of Hatred wird um mythische einzigartige Zauber erweitert. Jeder Unique-Zauber besitzt eine geringe Chance, als Mythic zu droppen. Diese Fassung hat maximale Werte und einen verstärkten einzigartigen Effekt, lässt sich aber weder herstellen noch gezielt farmen.
Zusätzlich kündigte Blizzard 16 neue einzigartige Zauber auf Basis vorhandener Uniques an. Acht der zehn historischen Uniques erhalten ebenfalls passende Zauber.
Reinkarnation statt neuem Charakterplatz

Mit der Reinkarnation lässt sich ein Charakter vom Ewigen Realm in die Season übernehmen. Er startet dort wieder auf Stufe 1, behält aber Klasse, Namen, Aussehen, Normal- oder Hardcore-Modus sowie kosmetische Einstellungen. Die gesamte Spielzeit wird über mehrere Reinkarnationen hinweg festgehalten.
Reinkarnation überspringt weder das Leveln noch den saisonalen Fortschritt. Sie spart vor allem einen neuen Charakterplatz und lässt euch dieselbe Figur mit ihrer bisherigen Historie weiterspielen.
Die Horadrische Post liefert Account-Belohnungen
Über die Horadrische Post kann Blizzard Nachrichten, Vorräte, Belohnungen und Gedenkgegenstände direkt an den Account schicken. Das System funktioniert nur in eine Richtung; Spieler können darüber nichts versenden. Welche Season-15-Belohnungen konkret auf diesem Weg verteilt werden, ist noch offen.
Season-Reise, Reliquiar und Belohnungen sind noch unbekannt
Zum Season-Rang, zur Season-Reise, zu Segen, Reliquiaren und kosmetischen Belohnungen hat Blizzard noch keine Details veröffentlicht. Auch eine neue Questreihe, ein Season-Händler oder ein saisonaler Boss wurden bisher nicht offiziell bestätigt.
Klassenänderungen in Season 15
Die folgenden Einschätzungen beruhen auf dem PTR-Build 3.2.0. Sie zeigen Blizzards Richtung, sind aber noch keine finale Tier List. Zahlen können sich durch die Live-Patchnotes oder einen kurzfristigen Balance-Patch ändern.
Barbar
Der Barbar erhielt den deutlichsten allgemeinen Dämpfer. Der Schadensbeitrag durch Stärke wurde auf dem PTR von 1,1 auf 0,8 Prozent pro zehn Punkte reduziert. Auch mehrere multiplikative Paragon-Boni, Glyphen, der Blutungseffekt von Zweihandschwertern und Teile von Ruf der Urahnen wurden abgeschwächt.
Einzelne Items bekamen gleichzeitig Verbesserungen. Der Ring des Roten Furors löst seinen garantierten kritischen Treffer künftig bereits nach 30 statt 100 ausgegebener Wut aus und bringt zusätzlichen kritischen Trefferschaden. Insgesamt spricht der PTR trotzdem für einen schwächeren Klassen-Unterbau; welche Builds das am besten auffangen, lässt sich erst mit den finalen Werten beurteilen.
Druide
Beim Druiden stieg der Kernattribut-Multiplikator im PTR von 1,25 auf 1,625 Prozent pro zehn Willenskraft. Besonders Stab der Alten Vettel und Fleischfetzer erhielten starke Multiplikator-Buffs. Mit Nafains Bestiarium kam außerdem ein Talisman-Set für Gefährten-Builds hinzu.
Nicht alles wurde verstärkt: Macht des Bären verlor einen großen Teil seines Multiplikators und gilt nur noch in Werbärgestalt. Die Richtung ist trotzdem klar – mehr konkurrenzfähige Sturm-, Gefährten- und Hybridvarianten, ohne den stärksten Werbär-Skalierungen freien Lauf zu lassen.
Jäger
Beim Jäger wurden Rauchgranate, Kombopunkte und mehrere Granaten-Effekte verbessert. Das legendäre Paragon-Feld Handwerk des Jägers belohnt nun getrennt Präzisions-, Meuchel-, Mobilitäts- und Fallenfertigkeiten. Dadurch werden Builds interessanter, die mehrere dieser Kategorien kombinieren.
Verdammung unterstützt mehr Kombopunkte, während Kunstvolle Initiative und mehrere defensive Effekte zuverlässiger werden. Der PTR deutet eher auf neue Misch-Builds als auf einen einzelnen offensichtlichen Gewinner hin.
Totenbeschwörer
Auch der Totenbeschwörer bekam den höheren Kernattribut-Multiplikator von 1,625 Prozent. Verseuchter Boden aus Knochengefängnis und Blutwelle verursacht mehr Schaden, Pest erhält eine Variante mit zusätzlichem Boss-Schaden und Seelenriss wurde neu austariert.
Davon profitieren vor allem Schatten-, Bodeneffekt- und Boss-Builds. Zusammen mit dem generellen Intelligenz-Buff fällt die Richtung positiv aus, eine endgültige Rangfolge wäre vor den finalen Patchnotes aber verfrüht.
Zauberer
Der Zauberer profitiert ebenfalls vom höheren Kernattribut-Multiplikator. Orbitaler Kugelblitz lässt sich während der Bewegung neu positionieren, mehrere Kälte-Effekte und die Blaue Rose wurden verbessert. Gleichzeitig wurden starke Paragon-Quellen wie Meister der Verzauberung und Pyromane reduziert.
Das ergibt kein einfaches „Buff“ oder „Nerf“: Der Grundschaden steigt, während einige bisher besonders effiziente Skalierungen schwächer werden. Welche Feuer-, Kälte- oder Blitz-Builds daraus vorne liegen, hängt stark von den finalen Zahlen ab.
Geistgeborener
Mehrere Basisfertigkeiten verursachen mit ihrem dritten Treffer mehr Schaden, Geistersturm wurde deutlich verstärkt. Das neue Paragonbrett Schwarm der Stürme verbindet pestilenzartige Schwärme mit Geisterstürmen und eröffnet einen klaren Schwerpunkt für neue Hybrid-Builds.
Andere Schwarm-Skalierungen wurden im Gegenzug reduziert. Der Geistgeborene erhält damit eher neue Synergien als einen pauschalen Leistungsschub.
Paladin
Der Paladin bekam den höheren Stärke-Multiplikator und deutliche Verbesserungen für Richturteil, Gesegneter Schild und Speer der Himmel. Der Einzelzielschaden von Richturteil wurde auf dem PTR zusätzlich angehoben, mehrere Aspekte unterstützen diese Spielweisen.
Schaden-über-Zeit-Affixe sind für den Paladin künftig nicht mehr verfügbar; X'Fals korrodiertes Siegel kann die Klasse nicht mehr ausrüsten. Blizzard schiebt die Klasse damit weg von unbeabsichtigten DoT-Konstruktionen und stärker zu ihren eigenen Heilig-, Schild- und Richturteil-Synergien.
Hexenmeister
Der Hexenmeister erhielt eines der größten Pakete an gezielten Verbesserungen. Dämonen reagieren zuverlässiger, Kommandofertigkeiten wurden überarbeitet und mehrere Kernangriffe deutlich verstärkt. Höllenfeueraura, Kettenaura und Endloses Trommelfeuer lassen sich auf dem PTR außerdem während der Bewegung einsetzen.
Mit der neuen Glyphe Überlegenheit kommt eine weitere Skalierungsmöglichkeit hinzu. Die Änderungen zielen vor allem auf flüssigeres Spielen und mehr konkurrenzfähige Dämonen- und Aura-Builds. Ob das für die Spitze der Meta reicht, bleibt bis zur Live-Version offen.
Wichtige System- und Balanceänderungen
Mehrere defensive Aspekte wurden breiter nutzbar. Der Aspekt der Flucht reagiert auf jede Form von Kontrollverlust und liefert zusätzlich Schadensreduktion; Kühnheit verbindet seine Betäubung mit Schutz gegen nahe Gegner. Auch offensive Aspekte wie Erwartung wurden angepasst.
Für das Gear-Planen sind vor allem drei Punkte wichtig:
- Seelenscherben verändern Widerstände und defensive Kompromisse. Ein Build kann dadurch andere Affix-Prioritäten benötigen als in Season 14.
- Direkte Mythic-Aufwertungen belohnen gute Ausgangsitems. Perfekte Härtung und Vollendung wären nicht mehr verloren, wenn das Rezept so live geht.
- Normale Unique-Versionen von Mythics glätten den Build-Aufbau. Der entscheidende Effekt kann früher verfügbar werden, bevor die endgültige Mythic-Variante droppt.
Season 15 PTR: Das wurde getestet
Der PC-PTR lief vom 4. August um 19:00 Uhr MESZ bis zum 11. August um 19:00 Uhr MESZ. Getestet wurde Build 73123. Er enthielt sowohl saisonale Elemente als auch Änderungen für das Grundspiel und die Lord-of-Hatred-Systeme.
- Seelenscherben: Acht Scherben wurden mit vorläufigen Werten getestet. Das saisonale System ist bestätigt, finale Werte und Erwerbswege sind noch offen.
- Herausforderungs-Dungeons: Der PTR enthielt Testkämpfe für das Grundsystem. Blizzard hat ausdrücklich bestätigt, dass Season 15 andere Inhalte bieten wird.
- Historische Uniques: Neun Gegenstände waren testbar. Insgesamt wurden zehn angekündigt; Messerschmidts Räuber folgt erst mit Season 15.
- Direkte Mythic-Aufwertung: Getestet wurde die vollständige Übertragung von Affixen, Härtung und Vollendung. Finale Kosten und Regeln fehlen noch.
- Markierung „Hergestellt“: Auf dem PTR durfte nur ein so markiertes Mythic gleichzeitig ausgerüstet werden. Seit dem Test wurde dazu keine offizielle Änderung veröffentlicht.
- Reinkarnation: Ein Ewiger Charakter konnte auf Stufe 1 in die Season wechseln. Das Inventar musste vorher vollständig geleert werden.
- Klassenbalance: Alle acht Klassen erhielten umfangreiche Anpassungen. Der bisher bekannte Stand bleibt vorläufig, solange die finalen Patchnotes fehlen.
Das hat Blizzard seit dem PTR geändert
Bis zum Stand dieser Übersicht hat Blizzard keine vollständige Liste mit Änderungen nach dem PTR veröffentlicht. Es gibt damit noch keine belastbare Grundlage für Aussagen wie „dieser Nerf wurde zurückgenommen“ oder „dieser Build bleibt garantiert Meta“.
Die einzige schon vor dem Test klar angekündigte Abweichung betrifft den Inhalt der Herausforderungs-Dungeons: Auf dem PTR wurden eigens erstellte Testkämpfe verwendet; die Season soll andere Begegnungen enthalten. Auch Messerschmidts Räuber gehörte zwar zur Ankündigung, war aber bewusst nicht auf dem PTR verfügbar.
In der Community-Diskussion nach dem PTR drehen sich viele Rückmeldungen um die hohen Vor- und Nachteile der Seelenscherben, die starke Abschwächung des Barbaren und die Begrenzung direkt hergestellter Mythics. Das ist Spielerfeedback, keine Bestätigung kommender Änderungen.
Was wissen wir noch nicht?
Die wichtigsten Lücken sind derzeit größer als bei einer üblichen Season-Vorschau:
- offizieller Name und vollständiges Thema von Season 15,
- offiziell bestätigtes Start-Datum und genaue Uhrzeit,
- geplantes End-Datum und Laufzeit,
- Freischaltung, Fortschritt und Farmquellen der Seelenscherben,
- finale Inhalte und Belohnungen der Herausforderungs-Dungeons,
- mögliche Season-Quest, neue Gegner oder ein saisonaler Boss,
- Season-Rang, Season-Reise, Segen, Reliquiare und kosmetische Belohnungen,
- endgültige Werte aller Items, Aspekte, Fertigkeiten, Paragon-Knoten und Glyphen,
- Anpassungen aufgrund des PTR-Feedbacks,
- vollständige Live-Patchnotes zu 3.2.0.
Was bedeutet Season 15 für Spieler?
Für Einsteiger und Rückkehrer
Ihr müsst nicht zwingend einen weiteren Charakter anlegen. Wenn Reinkarnation unverändert live geht, könnt ihr einen passenden Ewigen Charakter leeren und auf Stufe 1 in die Season schicken. Level und saisonaler Fortschritt werden dabei trotzdem zurückgesetzt.
Die normalen Unique-Versionen bisheriger Mythics könnten Builds früher spielbar machen. Gleichzeitig verlangen Seelenscherben mehr Aufmerksamkeit beim Gear: Ein großer Schadensbonus kann mit weniger Bewegung, Ressource oder kritischer Trefferchance bezahlt werden.
Für Endgame-Spieler
Die direkte Mythic-Aufwertung ist potenziell die wichtigste langfristige Änderung. Gute Härtungs- und Vollendungs-Ergebnisse behalten ihren Wert, statt beim Wechsel auf ein Mythic verworfen zu werden. Die PTR-Begrenzung auf ein direkt hergestelltes Mythic verhindert allerdings, dass jeder Slot auf diesem Weg planbar wird.
Herausforderungs-Dungeons könnten außerdem eine neue Form skalierbarer Bosskämpfe liefern. Wie relevant sie neben Grube, Höllenhorden und Bossleiter werden, lässt sich ohne die finalen Begegnungen und Belohnungen nicht bewerten.
Für die Meta
Der PTR begünstigt Klassen mit höherem Kernattribut-Multiplikator, enthält aber zugleich gezielte Nerfs an besonders starken Paragon- und Item-Skalierungen. Der Barbar steht zunächst unter Druck, während Druide, Totenbeschwörer, Paladin und Hexenmeister viele positive Änderungen erhalten. Eine seriöse Season-15-Tier-List ist vor den finalen Patchnotes und ersten Live-Tests trotzdem nicht möglich.
Wer schon jetzt Varianten bauen möchte, kann die neuen Daten in unserer Season-15-Vorschau im D4Guides Build-Planer testen.
Fazit
Season 15 zeichnet sich bereits als ungewöhnlich systemlastiges Update ab. Seelenscherben verändern das Gear, historische Uniques kehren zurück, Mythics werden planbarer und Reinkarnation löst ein altes Komfortproblem. Dazu kommt ein breites Klassen-Balancing mit klaren Gewinnern und einem vorläufig stark geschwächten Barbaren.
Für eine endgültige Bewertung fehlt aber der entscheidende Teil: Blizzard hat Name, vollständige Mechanik, Belohnungen und finale Patchnotes bewusst noch nicht offengelegt. Die nächsten belastbaren Informationen sind auf der BlizzCon am 12. und 13. September zu erwarten. Diese Übersicht wird aktualisiert, sobald Blizzard den Start und die Live-Fassung von Patch 3.2.0 bestätigt.
Häufige Fragen zu Diablo 4 Season 15
Wann startet Diablo 4 Season 15?
Der 15. September 2026 ist der derzeit erwartete Termin. Blizzard hat ihn noch nicht offiziell bestätigt.
Um wie viel Uhr startet Season 15?
Eine offizielle Uhrzeit fehlt. Falls Blizzard beim üblichen Reset um 10:00 Uhr Pacific Time bleibt, entspräche das am 15. September 19:00 Uhr MESZ. Diese Uhrzeit ist eine begründete Erwartung, keine Bestätigung.
Wie heißt Diablo 4 Season 15?
Der offizielle Name wurde noch nicht veröffentlicht. Blizzard will weitere Season-Inhalte auf der BlizzCon zeigen.
Was sind Seelenscherben?
Seelenscherben sind saisonale Sockelgegenstände für Schmuck. Sie bieten Widerstände und starke Spezialeffekte, verbinden diese aber jeweils mit einem Nachteil.
Muss ich für Season 15 einen neuen Charakter erstellen?
Nicht zwingend. Mit Reinkarnation könnt ihr einen Ewigen Charakter auf Stufe 1 in die Season übernehmen. Ausrüstung und Inventar müssen vorher vollständig entfernt werden.
Kommen die historischen Uniques nur in die Season?
Nein. Blizzard bezeichnet die zehn Gegenstände als dauerhafte Ergänzungen für alle Versionen von Diablo 4.
Sind die PTR-Änderungen final?
Nein. Werte, Kosten und Balance können bis zum Release angepasst werden. Blizzard hat noch keine vollständigen finalen Patchnotes veröffentlicht.
Gibt es bereits eine Season-15-Tier-List?
Es gibt erste PTR-Einschätzungen, aber noch keine belastbare Live-Tier-List. Dafür fehlen finale Balancewerte und Tests auf den Live-Servern.
Häufige Fragen
Von wem stammt dieser Guide?
„Diablo 4 Season 15: Start-Datum, PTR & alle Neuerungen" wurde von Chrix1848 geschrieben und am 03.09.2026 veröffentlicht.
Ist der Guide noch aktuell?
Letzte Aktualisierung: 04.09.2026. Guides werden nachgezogen, wenn ein Patch die beschriebenen Mechaniken verändert.
Für wen ist dieser Guide gedacht?
Einstufung: Einsteiger. Er bezieht sich auf Basisspiel, Vessel of Hatred, Lord of Hatred.
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